Spruchbanderklärung

Moin Werderfans,

50+1

am Donnerstag, den 22.03.2018, wurde im Rahmen der DFL-Mitgliederversammlung mehrheitlich und eindeutig für die Beibehaltung der 50+1-Regel gestimmt. Neben einer Stärkung der Fankultur und Fanrechte muss die Beibehaltung der 50+1-Regel konsequenterweise in einer nachhaltigen Überprüfung bestehender Ausnahmegenehmigungen, beispielhaft seien an dieser Stelle Bayer 04 Leverkusen oder der VfL Wolfsburg genannt, resultieren. Nur durch eine konsequente Umsetzung der 50+1-Regel, die einen Widerruf der existierenden Ausnahmegenehmigungen zur Folge haben muss, kann eine gerechtere sowie erträglichere Ausgangsbasis geschaffen werden.

Vor diesem Hintergrund zeigten wir am vergangenen Sonntag beim Heimspiel gegen die SG Eintracht Frankfurt das oben abgebildete Spruchband, welches zugleich als Aufforderung an die DFL verstanden werden kann, die 50+1-Regel konsequent umzusetzen.

Hansestadt Bremen Crew

Spruchbanderklärung

„#DUBISTEINWERDER“ – dieser holprige und inhaltlich sinnbefreite Slogan, der klingt, als sei er das Schimpfwort der Woche auf dem Schulhof einer Hamburger Grundschule, stellt einen der jüngsten Ergüsse der Marketingabteilung des SV Werder Bremen dar. Als wäre dieser stumpfsinnige Slogan nicht schon alleine deshalb lächerlich, weil man auf den Trendy-Sinnlos-Hashtag-Zug aufspringt, reiht sich „#DUBISTEINWERDER“ nahtlos in vergangene und nicht minder peinliche Werbe- und Imagekampagnen der Marketingabteilung des SV Werder Bremen ein. Beispielhaft sei an dieser Stelle auf die Übernahme des Slogans „This is Osterdeich“, welcher von Sky-Kommentator Marcus Lindemann während des Montagsspiels gegen den VfB Stuttgart in das Leben gerufen wurde, verwiesen.

dubistein
Um unserem Unmut über derartig wiederholt stumpfsinnige wie peinliche Marketingaktionen Ausdruck zu verleihen, zeigten wir beim Heimspiel gegen Hannover 96 am vergangenen Sonntag das oben abgebildete Spruchband.

„DIE VEREINSFARBEN SIND GRÜN UND WEISS.“

Unter diesem Motto führten wir am vergangenen Samstag beim Heimspiel gegen den SC Freiburg eine Choreographie im Unterrang der Ostkurve durch. Zunächst sei an dieser Stelle neben allen Werderfans in der Ostkurve, die zu dem ansehnlichen Bild der Choreo beigetragen haben, vor allem den fleißigen Choreohelfern und allen Spendern gedankt.
Doch was dort in großen, weißen Lettern über der Ostkurve geschrieben stand, ist nicht etwa eine lapidare Phrase aus der traditionsverliebten Feder einer Hand voll Träumer, sondern schlicht und ergreifend ein Zitat aus der Satzung unseres Vereins, aus der Satzung des Sport-Verein Werder von 1899 e.V. .
Seit einigen Jahren scheint man in der Marketingabteilung des SVW der Meinung zu sein, den in der Satzung kodifizierten Vereinsfarben – scheinbar willkürlich – Farben hinzuzufügen, die ernsthafte Zweifel an Sinn und Verstand der Entscheidungsträger über Trikot- und Merchandisedesign hervorrufen. Das unsägliche Orange wird von Vereinsseite seit nunmehr über zehn Jahren immer wieder auf Trikots, Schals und anderen Produkten verwendet und als täte das noch nicht genug in den Augen weh, entschied man sich dazu, die Spieler des SV Werder in dunkelblau und seit Beginn der laufenden Saison auswärts in violett auf den Rasen zu schicken und schmeißt im Fanshop Kollektionen in verschiedensten Farben auf den Markt.
Welcher Zusammenhang zwischen diesen Farben und dem SV Werder Bremen besteht, sollte auf der Hand liegen – gar keiner!
Was die zuständigen Damen und Herren dazu treibt, sich – wohlgemerkt bei gleichzeitiger Auslobung von Mottos wie „Lebenslang Grün-Weiß“ oder „Kurs Grün-Weiß“ – Jahr für Jahr neue und aberwitzige Farbkreationen für den per Satzung festgeschrieben grün-weißen Sport-Verein auszudenken ist uns schleierhaft und wird bei uns niemals auf Verständnis stoßen.

Für uns bleibt es dabei – Werder Bremen ist Grün-Weiß, in allen Belangen!

Hansestadt Bremen Crew im November 2016